Leber ist Leben
7. August 2026
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Die kaum erfassbare anatomische und vor allem physiologische Komplexität des menschlichen oder tierischen Organismus wird in der Lehre und auch in der Fachliteratur heruntergebrochen und vereinfacht dargestellt, indem die einzelnen Organe oder Organsysteme und deren Erkrankungen beschrieben werden. Diese Vereinfachung ist schlichtweg nötig, um die Einzelheiten zu erfassen, birgt aber die große Gefahr, die Zusammenhänge nicht zu erkennen und entsprechend wenig zu berücksichtigen. Der Organismus ist eben nicht zusammengesetzt aus vielen einzelnen Organen – wie wir das beispielsweise an Organmodellen begreifen können, sondern besteht aus einem eng verflochtenen Netzwerk aus Einflüssen, Abhängigkeiten und Zusammenwirken der einzelnen Komponenten. Über Blut, Lymphe, Botenstoffe und auch über Frequenzmuster und Biophotonen findet die Kommunikation zwischen den Zellen und Organ(systemen) statt.
In besonderem Maße treffen diese Aussagen auf die Bedeutung und Einbettung der Leber in den Organismus zu. Die Leber steht zentral im Stoffwechselgeschehen und hat damit Einfluss auf alle übrigen Vorgänge.
Leber – ein stummes Organ
Die unspezifischen Symptome einer Lebererkrankung oder Funktionsstörungen
der Leber (siehe Kasten 1) zeigen im Ansatz, dass darunter mehr oder weniger alle anderen Organsysteme und in Summe der Gesamtorganismus
zu leiden haben.
Gleichzeitig haben aufgrund der zentralen Stellung der Leber anderweitige gesundheitliche Probleme immer auch Auswirkungen auf dieses empfindliche, weitgehend stumme Organ. Schmerzen zeigt die Leber nur an, wenn die Leberkapsel gespannt wird, also bei Leberschwellungen oder Tumoren.
Die diagnostische Grauzone lässt die Leber in vielen Laboruntersuchungen
gesund oder unbeeinflusst erscheinen, auch wenn schon deutliche Belastungen vorliegen.
Die isolierte Betrachtung der Leber oder die Nichtberücksichtigung der Leber bei Krankheiten anderer Organsysteme ist in meinen Augen schlichtweg ein Fehler.
Die Leber muss immer mitgedacht werden!
Immunschwächen und Infekte, endokrine Entgleisungen, Fruchtbarkeitsprobleme, Herz- oder Nierenerkrankungen, Störungen in der Verdauung und Hautaffektionen, Tumorerkrankungen – die Leber erfordert immer besondere Aufmerksamkeit.
Die gleiche Komplexität begegnet uns auch bei den sogenannten Lebertherapeutika aus der Regulationsmedizin. Egal ob Komplexhomöopathika oder Phytotherapeutika: Es handelt
sich immer um Multi-Target-Drugs, die sicherlich ihren Schwerpunkt der Wirkungen in der Leber oder für die Leber entfalten, zudem aber als Adaptogene wirken und viele weitere Effekte haben.
Die Aufzählung aller Wirkungen dieser Heilpflanzen lässt vermuten, dass ich
nur eine Pflanze brauche, um mehr oder weniger alles behandeln zu können.
Das ist so aber nicht richtig. Unter allen Wirkungen gibt es stark ausgeprägte und weniger starke Effekte. Durch sinnvolle und geprüfte Kombinationen verschiedener Heilpflanzen (siehe Kasten 2 und 3) in passenden Dosierungen können die Hauptwirkungen genutzt und die weniger starken Effekte in der Summe auf ein gutes, therapeutisch sinnvolles Maß erhöht (Synergie) und gleichzeitig die Belastungen für den Patienten auf ein Minimum reduziert werden. Auch pflanzliche Stoffe müssen schließlich vom Organismus entgiftet und ausgeschieden werden. Es gilt also die Maxime:
So viel Wirkstoff wie nötig, so wenig wie möglich. Das gilt insbesondere für die empfindlichste Patientengruppe – die Katzen.
PlantaVet® - Behandlungskonzept
Das PlantaVet®-Behandlungskonzept zur Unterstützung der Leber und des Stoffwechsels umfasst einerseits die Schiene der Pflanzenstoffe (s.o.), die in Ihrer Kombination über Synergien dem Organismus bei der Überwindung von Belastungssituationen helfen. Andererseits können diesbezüglich für die Klein- und Heimtiere Hepar comp. PlantaVet und für die Pferde und Rinder Hepar comp. N PlantaVet eingesetzt werden. Beide Präparate enthalten Mariendistel, Löwenzahn und Wegwarte in hömöopathischen Niedrigpotenzen, also Homöopathika der Pflanzen, die z.T. auch in den oben erwähnten Ergänzungsfuttermitteln PlantaHepar® und HeparCheval® enthalten sind. Zudem sind im Rahmen der sogenannten Organotherapie homöopathisch aufgearbeitete Organbestandteile von Leber und Mesenchym in den Ampullen enthalten. Damit werden die homologen Organe oder Gewebe unterstützt, die die Funktion und Regeneration der Leber fördern. Das Mesenchym ist z.B. Bildungsort des Hepatocyt-Growth-Faktors (HGF), einem multifunktionalen Zytokin, das u.a. die Geweberegeneration fördert. Gerade für Katzen sind die potenzierten Präparate eine hervorragende Alternative, da ich mit den Niedrigpotenzen der Inhaltsstoffe noch im stofflichen Bereich bin, gleichzeitig die leicht salzig schmeckende Injektionslösung oral gut akzeptiert wird und die Anforderungen an mögliche Entgiftungen äußerst gering sind.
Sowohl PlantaHepar® und HeparCheval® als auch Hepar comp. PlantaVet und Hepar comp. N PlantaVet eigenen sich für die kurweise Anwendung, aber auch für die langfristige Unterstützung der Tiere.
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